Wie bereits beschrieben, ist die Eiche eines der härtesten und vielseitigsten Hölzer. Neben den unterschiedlichen Farbgestaltungen mittels Ölen, ist es auch möglich die natürlich Färbung der Eiche durch einen chemischen Prozesse zu verändern: das Dämpfen.

Das Dämpfen des Holzes ist eine Form der Veredelung der relativ aufwendig ist. In geschlossenen Kammern wird dem Holz Wasserdampf zugeführt, wobei niemals die Temperatur von 100 Grad Celsius überschritten werden darf. Die durchschnittliche Temperatur beträgt ca. 80 bis 90 Grad. Die Dauer der Dämpfung ist unterschiedlich und hängt auch von der Dicke des Holzes ab. Dieser Prozess bringt natürlich Vorteile: das Material arbeitet weniger und das Reißen und Werfen wird verringert. Dies ist in Form von Parkett ein großer Vorteil. Auch kann man das Holz während des Vorgangs verbiegen, wobei die Eiche dafür ideal geeignet ist. Wie bereits erwähnt, verändert sich beim Dämpfen auch die natürliche Farbe der Eiche. Das Holz bekommt einen warmen braunen Farbton. Dieser Farbton ist im gesamten Holz gegeben, nicht nur an der Oberfläche wie beim Färben. Parkett in Eiche gedämpft ist bei unseren Kunden ein sehr beliebtes Produkt. Einerseits durch den Härtegrad der Eiche, andererseits aber auch durch den warmen angenehmen Farbton.