In einer jüngsten Studie es Joanneum Research, wurde festgestellt, dass sich die Inneneinrichtung aus Holz positiv auf das Lernverhalten und das Wohlbefinden der Schüler auswirke. Im Zuge einer Renovierung der Hauptschule Haus im Ennstal wurden zwei Klassenräume abweichend vom Standard mit Holzmaterialien ausgestattet (statt Linoleum wurde ein geölter Parkettboden verlegt, statt Gipskarton an Decke und Wand wurden Verkleidungen aus Tanne und Fichte angebracht, statt Rasterleuchten mit Spiegelraster Lichtraster aus Zirbe befestigt). Über ein Schuljahr hinweg verglichen die Forscher Herzschlag und Vagustonus von Schülern der beiden Holzklassen mit denen der Standardklassen. Pro Klasse nahmen jeweils zehn Schüler teil, jeden zweiten Monat wurde in einem 24-Stunden-EKG ihr Herzschlag gemessen. Herauskam, dass die Schüler in der Holzklasse die gleichen Konzentrations- und Notenleistungen hatten wie die in den Vergleichsklassen, dabei jedoch im Durchschnitt 8.000 Herzschläge pro Tag weniger benötigten sowie einen für das Herz günstigen höheren Vagustonus aufwiesen. »Es ist eine fundierte Pilotstudie«, sagt der Studienverantwortliche und Leiter des Instituts für Nichtinvasive Diagnostik, Prof. Maximilian Moser. Eine Wiederholung der Studie in anderen Schulen und ein gekreuztes Messdesign, also dieselben Versuchspersonen mal in der Standardklase und mal in der Holzklasse zu unterrichten, wäre aber zur Absicherung der bereits jetzt beobachteten Ergebnisse wichtig.

 

DARUM, SETZTEN SIE TREND, SETZTEN SIE AUF HOLZ